US-Daten treiben die Wall Street

Der US-Arbeitsmarkt hat auch im Januar nicht an Dynamik verloren, was die US-Märkte mit deutlichen Gewinnen feierten. 

Dabei gab es durchaus auch Daten, die nachdenklich stimmen dürften. So sind zum Beispiel der geringe Anstieg der Durchschnittslöhne ein Hinweis darauf, dass es mit gut bezahlten Arbeitsplätzen noch nicht besonders gut aussieht, auch wenn man den heutigen Daten auch entnehmen kann, dass zumindest das Bauwesen zu einem Jobmotor werden könnte.

Dass sich die Stimmung am Arbeitsmarkt weiter aufhellt, zeigt sich auch an der gestiegenen Partcipationsrate: Es nehmen wie der mehr Menschen am Arbeitsmarktteil. Offenbar hat Donald Trump dem einen oder anderen Hoffnung gemacht, sich wieder aktiv um eine  Stelle zu bewerben.

Ansonsten waren die Daten eher durchwachsen. Der Caixin PMI aus China enttäuschte ebenso wie die Einzelhandelsumsätze aus der Eurozone. Die Dienstleistungsindizes aus Deutschland und der Eurozone überzeugten dagegen.

Zwei Notenbanken interventierten in der Nacht. Die Peobles Bank of China erhöhte überraschend die kurzfristigen Zinsen. Beobachter vermuten eine Maßnahmen zur Eindämmung einer Immobilienblase, die es ja offiziell gar nicht gibt. Die bank of Japan agierte gehgen anziehende Zinsen bei den Staatsanleihen und kaufte massive 5- und 10-jährige Anleihen auf. Mit dem gewünschten Erfolg.

Die Berichtssaison bot kein einheitliches Bild. Enttäuschend war der Ausblick von Amazon. Amgen profitierte von einer neuen Studie zu einem Cholesterin-Senker.

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