Donald Trump macht Geldpolitik

Donald Trump hat sich gestern überraschend von seiner Kritik an der Niedrigzinspolitik verabschiedet und findet niedrige Zinsen nun doch gut. Außerdem sei der Dollar überbewertet. Klang, als ob der US-Präsident nun auch die Fed leiten möchte. Aber nein: Es ist nicht mal ausgeschlossen, dass Janet Yellen eine zweite Amtzeit übernehmen könnte, wenn sie denn wollte.

Die Märkte schickten den US-Dollar erst einmal auf Tauchstation. Später erholte sich der Greenback aber wieder. Die Aktienmärkte blieben zurückhaltend. Die Unberechnbarkeiot der Trumppolitik ist ein Problem. Auch in der Außenpolitik, wo nun die NATO doch nicht obsolet ist, fährt Trump weiter einen Schlingerkurs, der nicht unbedingt zu Vertrauen an den Märkten führt. Heute Abend haben die USA laut CNN mit der größten nicht-nuklearen Bombe der Welt in Afghanistan ein angebliches IS-Ziel attackiert. Die Märkte an der Wall Street reagieren mit Verkäufen. 

Auch aus Russland gibt es erneut Beunruhigendes: In St. Petersburg soll es eine neue Explosion gegeben haben. Da fällt es schwer, frohe Ostern zu wünschen.