Syrien und Nordkorea weiter im Fokus

Fehlende Impulse aus dem Wirtschaftskalender lassen die Märkte weiter auf die Krisenherde Syrien und Nordkorea schauen. Die meisten Börsen schlossen im Minus.

Nikkei leidet unter starkem Yen

Der als sicherer Hafen gesuchte Yen brachte den Nikkei deutlich unter Druck. Auch der Gouverneur der Bank of Japan, Haruhiko Kuroda konnte daran nichts ändern, als er erneut sagte, dass er einen schwachen Yen bevorzuge, um das Inflationsziel 2 % schneller zu erreichen. 

Gebrauchte Wirtschaftsdaten

Die Wirtschaftsdaten aus dem Osten können nicht glänzen. In Japan legten die Maschinenaufträge nur um 1,5 % zum Vorjahr zu. Erwartet wurden 3,7 %. Chinas Verbraucherpreise gaben wegen fallender Lebensmittelpreise im März um 0,3 % und in Australien trübt sich die Konsumentenstimmung im April ein. Wichtigste Termine in Europa und Amerika sind die Arbeitsmarktdaten aus Großbritannien und eine Rede von Bank of England Gouverneur Mark Carney um 10.30 Uhr sowie die Import- und Exportpreise in den USA um 14.30 Uhr. 16 Uhr gibt die Bank of Canada ihre Entscheidungen zur Geldpolitik bekannt, die deren Chef Steven Poloz um 17.15 Uhr erklärt. 16.30 Uhr werden in den USA die Erdöl-Lagerbestände gemeldet. nach den API-Daten, die fallende Lagerbestände anzeigten, stieg der Ölpreis leicht.

Dax kaum verändert

Nach der Erholung am Abend startet der Dax Future heute Morgen kaum verändert Er kann sich zunächst über der 12.115/075 halten, Der Ichimoku im Stundenchart präsentiert sich eher neutral, wobei Kurse unter der Wolke auf eine etwas größere Wahrscheinlichkeit zu einer bärischen Tendenz hinweisen. Die Wolke ist aber sehr dünn, so auf dem Weg zur 12.300 kaum Widerstand zu erwarten ist. So könnte sich im Laufe des Tages durchaus auch Aufwärtspotential entwickeln. Die Konjunktur läuft in Europa und den USA gut. Was die Märkte aktuell drückt, sind die geopolitischen Risiken zu den auch die französische Präsidentschaftswahl in Frankreich gehört, deren Ausgang weiter ungewiss ist. 

Beflügelnd dürfte Daimler wirken. Der Konzern konnte hervorragende Absatzzahlen für das erste Quartal präsentieren. 

EURUSD mit Erholungstendenz

Im EUR/USD könnte die Bodenbildung fortgesetzt werden. Hier scheinen im Kampf um die 1,06 die Bullen zu gewinnen. Zur Bestätigung wäre ein nachhaltiger Austritt aus der Wolke bei 1,0620 wünschenswert. Danach wäre eine Erholung bis zunächst 1,0690/700 denkbar.



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