Das war dann doch zu viel

Nachdem der Vormittag ziemlich ereignislos verlief, sorgten schwache Unternehmensbilanzen aus den USA für eine Korrektur. Nachhaltig ist sie noch nicht, aber insgesamt zeigte der heutige Tag, dass bei weitem nicht alles wunderbar ist.

Die Bank of England ließ ihre Geldpolitik unverändert. Der Begleittext lässt darauf schließen, dass eine Zinserhöhung doch weiter weg ist, als es viele Marktteilnehmer erwarteten. GBP gab deutlich nach, was wiederum den britischen Aktienindex FTSE100 freute. Der Index beteiligte sich dann auch nicht an der Korrektur vom Nachmittag und agiert weiter nahe des Allzeithochs. Brexit muss eine coole Sache sein.

Die Reserve Bank of New Zealand hatte bereits gestern Abend die Geldpolitik bestätigt und im Begleittext auch die Risiken betont. Der Kiwi kam deutlich unter Druck.

Wie man in kürzester Zeit richtig viel Kapital vernichtet, zeigten heute Snap und Solarworld.